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Hintersee
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| Fläche: | 38,80 km² | |
Um 1745 entstand am Südufer des damaligen Ahlbeckschen Sees die Kolonie Zopfenbeck, woraus sich kurze Zeit später das langgestreckte Straßendorf Hintersee entwickelte. Aus der Zeit der Pommerschen Herzöge ist bekannt, dass im Raum Hintersee schon vor der Kolonisierung Kohlen geschwelt und Teer gebrannt wurde. Die Kohlenschwelerei wurde noch bis zu Beginn des zweiten Weltkrieges in Zopfenbeck betrieben. Ansonsten lebten die Menschen vorwiegend von der Landwirtschaft und holzverarbeitenden Gewerken. Wer von Ludwigshof über die alte Straße nach Hintersee kommt, erreicht den Ort unter einer wunderschönen Allee. Wird der Wanderweg benutzt, so fallen entlang des Weges aufgestellte Holzplastiken auf. Sie sind auf einem Holzbildhauersyposium beim Kulturwerk Vorpommern e.V. entstanden und bilden einen ungewöhnlichen Blickfang für Wanderer und Naturfreunde. Alte und umgebaute Fachwerkhäuser errinnern in Hintersee an die Gründerzeit des Ortes und bieten eine verträumte Idylle. Die gepflegten und schön gestalteten Vorgärten und Innenhöfe weisen auf die Bodenständigkeit der Bewohner hin. Ein besonderes Kleinod ist die 1899 im neugotischen Baustil errichtet Kirche mit ihrer hervoragenden Akustik. Folgt man dem Wanderweg von Hintersee in Richtung Stettin, findet man auf der rechten Seite der Landstraße kurz vor der polnischen Grenze das Barnimskreuz. An dieser sagenumwobenen Stelle soll im Jahre 1295 der Pommernherzog Barnim II. zu Tode gekommen sein.
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